Vielfalt

 

Es nähert sich die Zeit, da sind die Skipisten rund um den Globus wieder voll mit Fans der winterlichen Sportkultur. Für wen der jährliche Skiurlaub das höchste der Gefühle ist, für den kann es gar nicht hoch genug hinaus gehen. Doch egal für welches Skigebiet man sich entscheidet, ob es in eines unserer Nachbarländer wie Österreich oder der Schweiz geht, oder noch weiter weg auf einen anderen Kontinent, wie beispielsweise in die kanadischen Berge oder nach Südamerika in die Anden. Mittlerweile trifft man vor Ort fast überall auf das gleiche Problem: Da der Alpin-Tourismus immer mehr boomt, sind viele Pisten schlichtweg überfüllt.

Alternativen zum Hochtourismus

Wer dieser Problematik aus dem Weg gehen möchte, dem bleiben auch alternative Möglichkeiten. Natürlich können Frühaufsteher die Öffnungszeiten der Lifte ausnutzen und stets als eine der ersten am Hang sein. Zudem gibt es in den Skigebieten zwischen den präparierten Pisten meist Abschnitte für die anspruchsvolleren Fahrer mit Tiefschnee, oder Buckelpisten. Hierbei muss unbedingt beachtet werden, dass diese Routen nicht abgesperrt und somit verboten sind. Wem der Trubel dennoch zu groß ist, kann sich auch einmal als Skitourengänger versuchen.

Bei einer Skitour begeht man mit angeschnallten Tourenski eine vorher festgelegte Route zusammen in einem Team, meist bergauf. Das besondere daran ist, dass man die atemberaubende, natürliche Landschaft um sich herum genießen kann, fern ab von Liftanlagen und hohem Touristenaufkommen. Nach einem mehrstündigen Aufstieg, kann man zur Krönung, unbefahrene Abhänge am Ende der Tour befahren.

Der erste Schritt in Richtung Freiheit

Wer Interesse an Skitouren hat, sollte einen dafür nötigen Kurs bei einem der alpinen Vereine machen wie dem Schweizer Alpen-Club (SAC). Auch sollten die ersten Touren nicht ohne Berg-bzw. Skiführer durchgeführt werden. So erlernt man von der Pike auf, das nötige Verhalten für eine sichere und vor allem schöne Tour. Ebenso sollte man für eine Tour bei guter Kondition sein. Eine solide Ausdauer sollte man sich bereits zwei bis drei Monate vor der Tour antrainieren, um eventuelle Kreislaufbeschwerden zu vermeiden. Jedoch machen Skitouren über mehrere Tage erst richtig Spaß.

Auf kleinen Hütten, die speziell für die alpinen Vereine und solche Touren ausgelegt sind, kann man nach einem anstrengenden Tag rasten, den Abend gemütlich mit dem Team ausklingen lassen, bevor es am nächsten Tag wieder weiter geht. Natürlich sollte man sich für solche Reisen einen Rucksack packen, der nicht allzu schwer ist und trotzdem die nötige Ausrüstung transportiert. Eine Website mit nützlicher Ausrüstung für den alpinen Sport, findet man beispielsweise hier. So steht dem Bergsport-Erlebenis der besondere Art nichts mehr im Weg.