Rucksackreisen nach Bolivien

 

Rucksackreisen nach Bolivien - Isla del Sol, die Sonneninsel, ist per Boot erreichbar. Laut der Inkasage begann hier das Leben von Sonne und Mond. Die Busreise ab Copacabana dauert mehrere Stunden, ebenso die Bootsfahrt. Der Titicacasee mit seinem atemberaubenden und unvergesslichen Anblick macht das jedoch wieder wett. Berücksichtigen Sie, dass die Sonne in 4.000 Metern Höhe recht intensiv brennt.

Die beliebtesten Trails führen vom Titicacasee Richtung La Paz. Von hier aus kann es weitergehen zu dem Weinanbaugebiet Tarija. Ein Muss für Bolivienreisende ist Potosi und Salar de Uyuni in 4.000 Metern Höhe. Auf den Bergplateaus verbringt man die Nächte am besten warm eingepackt in einem der traditionellen Lehmhäuser, denn die Temperaturen können bis auf minus 15° C sinken.

Die Lagunen sind unbedingt sehenswert; es sollte frühmorgens aufgebrochen werden. Von Dezember bis Mai regnet es, während es an der Küste heiß sein kann. Kühlere Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeit erwarten die Besucher von Juni bis November. Die beste Reisezeit ist daher von April bis November.

In den Dschungelgebieten sollte man auf Moskitos, Hitze, Luftfeuchtigkeit und Schlamm vorbereitet sein. Die Bevölkerung ist an Rucksackreisende gewöhnt; man bekommt sehr schnell Kontakt und wird überall freundlich zu zuvorkommend behandelt.

Bolivien ist weniger entwickelt als andere südamerikanische Länder, das heißt weniger asphaltierte Straßen oder schmale Straßen, die motorisiertes Reisen gefährlich machen können. Normalerweise kann man mit Bussen gut reisen; Flugtickets sind relativ teuer. Bolivien hat mehrere Hauptstädte. Sucre zum Beispiel ist reich an weißen Kolonialgebäuden und unzähligen Restaurants. Steakfleisch ist billig und sehr gut. Rucksackreisen nach Bolivien lohnen auf jeden Fall.